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Aussprache im Landtag :

Gesetzentwurf über die Zuständigkeit für die Aufgaben des Einheitlichen Ansprechpartners im Freistaat Bayern

Bügerinitiative-Bahn :

Jetzt „Gleiche Arbeit – Gleiches Geld“ einfordern! :

 

CSU/FDP: Keine Beschäftigungsbrücken für Jugendliche :

Landespolitik


Perlak: Vor allem die Industrie hätte davon profitieren können
"Auszubildende sind von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise stärker betroffen als ältere Arbeitnehmer. Nach einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) wissen derzeit zwei von drei Lehrlingen vor Ende ihrer Ausbildung noch nicht, ob sie übernommen werden", stellt Reinhold Perlak MdL die derzeitige Situation dar.

"Die IG Metall und die Metallarbeitgeber haben deshalb schon zum Ende des Ausbildungsjahres 2009 eine Beschäftigungsbrücke für junge Facharbeiter vereinbart. Das Modell: „Auslerner“, die im Betrieb wegen der Krise nicht übernommen werden können, wechseln mit ihrem Einverständnis für 18 Monate in eine Auffanggesellschaft. Dort werden sie vorzugsweise in ihren Ursprungsunternehmen eingesetzt, aber auch weiterqualifiziert und tariflich entlohnt. Diese für die Metall- und Elektroindustrie gute Brücke in den Beruf, die auch zur Sicherung des Fachkräftepotentials dieses Berufszweiges beiträgt, ist ein geeignetes Instrument, das auch anderen Berufsgruppen erschlossen werden sollte", so Perlak.

Deshalb wollte die SPD erreichen, dass unverzüglich mit den Wirtschaftverbänden, den Gewerkschaften und der Agentur für Arbeit Beschäftigungsbrücken für „Auslerner“ aufgebaut werden, um sicherzustellen, dass aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise kein Jugendlicher mit Berufsabschluss ohne ein Anschlussangebot bleibe. Dabei solle in Anlehnung an das Modell der Elektro- und Metallindustrie eine Brücke in die Arbeit auch in anderen Berufsgruppen geschaffen werden.

"Diese Beschäftigungsbrücke ist ein Beitrag zur Wirtschaftsförderung, weil sie die Qualifikationen der jungen Menschen erhält und sogar erhöht und würde auch den Unternehmen helfen. Leider ist mit CSU und FDP so etwas nicht zu machen", bedauert Reinhold Perlak die Ablehnung des Antrags.

 

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